Was ist Auftragsrentabilität?
Kurz gesagt
Auftragsrentabilität heißt, jede Kosten (Material, Lohnkosten, Subunternehmer, Kilometer) einem bestimmten Auftrag zuzuordnen und dem berechneten Betrag gegenüberzustellen. So siehst du den echten Gewinn dieses Auftrags, keinen Jahresdurchschnitt.
Kalkulieren können die meisten Handwerker. Was fehlt, ist zu wissen, ob ein fertiger Auftrag wirklich Geld gebracht hat. Die Auftragsrentabilität beantwortet das, einen Auftrag nach dem anderen.
Was es bedeutet
Auftragsrentabilität heißt, jede Kosten zu erfassen, die zu einem Auftrag gehört, und sie dem berechneten Preis gegenüberzustellen. Du bekommst den Gewinn dieses Auftrags, keine Jahressumme, die Gute und Schlechte vermischt.
Die zu erfassenden Kosten sind immer dieselben: Material, deine Lohnkosten und die des Teams, Subunternehmer und Fahrtkosten. Summiere sie, zieh sie vom berechneten Betrag ab, und du hast den Bruttogewinn des Auftrags.
Warum deine eigenen Stunden zählen
Der häufigste Fehler ist, die eigenen Stunden zu vergessen. Zählst du nur Material und was du anderen zahlst, wirkt jeder Auftrag rentabel, auch wenn er es nicht ist.
Gib dir einen echten Stundensatz, mindestens das, was du jemand anderem für deine Arbeit zahlen müsstest, und rechne ihn in die Auftragskosten ein. Die Zahl wird manchmal unbequem, und genau dort wird sie nützlich.
Kosten und Marge
Der Preis minus die Auftragskosten ergibt den Bruttogewinn. Der Bruttogewinn geteilt durch den Preis ergibt die Marge. Ein kleiner Auftrag mit 50 % Marge kann mehr bringen als ein großer mit 10 %. Die Marge sagt dir, welche Art Arbeit du mehr annehmen und welche du höher kalkulieren solltest.
Wie du es verfolgst, ohne den Abend zu opfern
Eine Tabelle funktioniert, wenn du sie beim Kauf füllst. Das Problem ist das Timing: Sie verlangt die Kosteneingabe genau dann, wenn du am wenigsten Zeit hast. Deshalb scannt VanReceipts den Beleg aus dem Transporter, ordnet ihn dem richtigen Auftrag zu und hält den Gewinn selbst aktuell.
FAQ
Auftragsrentabilität und Buchhaltung, was ist der Unterschied?
Die Buchhaltung beantwortet das Jahr; die Auftragsrentabilität beantwortet den Auftrag, während du noch darauf stehst. Beide ergänzen sich, und alles exportiert fürs Steuerbüro.
Braucht man Software, um die Rentabilität zu verfolgen?
Nein, eine Tabelle reicht zum Start. Aber sobald sich die Aufträge reihen, spart dir eine App, die Belege liest und dem richtigen Auftrag zuordnet, die Tipparbeit.
Gehört die MwSt in die Auftragskosten?
Führe die MwSt jedes Belegs als eigene Zahl, um echte Auftragskosten und die zu meldende MwSt-Summe nicht zu vermischen.